X
22.05.13
Wie die letzten bvh-Erhebungen unterstreichen, wächst der Online-Markt bei weitem schneller als noch vor wenigen Jahren für möglich gehalten.
Bestätigt haben sich durch die Q1-Zahlen vor allem die enormen Wachstumsschübe, die wir seit 2011 sehen. Die Wachstumsraten lagen 2011 (+12,2% für den Gesamtmarkt, +18,5% für den E-Commerce, +31% für die Pure Player) und 2012 (+15,6% für den Gesamtmarkt, +27,2% für den E-Commerce, +42% für die Pure Player) weit über dem, was bis 2010 üblich war. In den Jahren von 2010 bis 2012 wuchs der Markt in nur zwei Jahren soviel wie die gesamten 15 Jahre zuvor. Und dieser Trend scheint sich 2013 eher noch zu verstärken.
Auf Basis der neuen Zahlen ist deshalb ein neues Wachstumsszenario für die kommenden Jahre möglich. Lag die 50-Milliarden-Marke bei den ersten Szenarien für den Online-Handel noch in weiter Ferne, so wird sie voraussichtlich schon im kommenden Jahr geknackt. Setzt sich der Online-Boom ungehindert fort, wird sich der Markt danach innerhalb von 5 Jahren auf 100 Milliarden Euro nochmals verdoppeln können - mit noch unabsehbaren Folgen für die gesamte Handelslandschaft:
Mit einer angenommenen Wachstumsrate von 14% handelt es sich diesmal um ein weitaus weniger konservatives, aber immer noch nicht übertrieben progressives Szenario, liegen die angenommenen Wachstumsraten von 14% doch unter den aktuellen von 2012 (+15,6%) bzw. dem ersten Quartal 2013 (+19,4%).
Der Haupttrend und zugleich der treibende Faktor für den Online-Boom bleiben die Vielbesteller, die die gelegentlichen Online-Besteller jetzt zunehmend ablösen: 20% der Bevölkerung bestellt inzwischen mindestens 10 Mal im Jahr online, 8% bereits zwanzig Mal und mehr. Damit wird das Online-Geschäft für den Handel mehr zur Skalierungsfrage als zur Überzeugungsfrage.
Um einen Eindruck von der Marktdynamik zu vermitteln, hier auch nochmal die drei bisherigen - bewusst vorsichtig gehaltenen - Wachstumszenarien zum Vergleich. In der ersten Abschätzung hielten wir die 100 Mrd. Euro frühestens 2025 für erreichbar, in der zweiten 2024, in der dritten ("Wann explodiert der deutsche E-Commerce-Markt?") 2023. Angesichts der aktuellen Marktdynamik könnte es schon 2019, spätestens aber 2020 soweit sein:
Wenn man die aktuellen Entwicklungen betrachtet, kann man also getrost von den Tsunami-Jahren des E-Commerce sprechen, die dem Markt bis 2020 bevorstehen - mit Verwerfungen für den Handel, die sich bisher nur ganz wenige vorstellen können.
Fraglich ist zum einen, wie diese enormen Wachstumsraten infrastrukturseitig bewältigt werden sollen/können, zum anderen, ab wann sich das Wachstum wieder abschwächt bzw. ob bis dahin nicht ohnehin Online gleich Handel ist.
In jedem Fall werden in den kommenden fünf bis zehn Jahren im (Online-)Handel auch jenseits von Amazon und Zalando eine ganze Reihe von Milliardenunternehmen entstehen - zum Teil mit neuen, zum Teil mit bekannten Geschäftsmodellen.
Mehr zu diesen und anderen Strategie- und Wachstumsthemen auch wieder auf der K5 Konferenz am 12./13. September in München.
Frühere Beiträge:
Pure Player können 2013 mit 5 Mrd. € mehr Umsatz rechnen
bvh-Zahlen 2013: +19,4%, und der Dammbruch setzt sich fort
E-Commerce XXL: Wie groß kann der Online-Handel werden?
Marktausblick: Die Tsunami-Jahre des E-Commerce (2011-2020)
Wo steht der sterbende Handel - heute und in 5 Jahren?
21.05.13
Auf der K5 möchten wir künftig die Marktlage nicht mehr nur kundenseitig, sondern auch händlerseitig besser abbilden und regelmäßige Strategie-Updates zu den relevantesten Online-Playern bringen - allen voran zu Amazon und Zalando, die den Online-Markt treiben und zunehmend beherrschen.
Hierfür suchen wir noch kundige Kolleg(inn)en, die diese Themen präsentieren und im Rahmen der K5 Konferenzen längerfristig begleiten wollen. Wir freuen uns über (Nachwuchs-)Analysten, die eine Leidenschaft für Wachstums- und Strategiethemen mitbringen, ebenso wie über erfahrene Branchenstrategen, sofern diese ihren Fokus auf Online-Entwicklungen haben.
Der inhaltliche Schwerpunkt der Businessupdates soll bewusst auf den strategischen Entwicklungen liegen und nicht wie in der Online-Branche üblich auf den neuesten Features und Marketingstunts. Spannend ist alles, was den (Versand-)Handel der Zukunft ausmacht:
Bei Amazon soll es deshalb nicht nur um Amazon selber gehen,
sondern auch um alternative Strategien und Ansätze von Tochtergesellschaften wie Diapers, Zappos oder Woot!, um die
Kindle-Plattform-Strategie sowie neben den Handelserlösen auch um alternative Erlösströme durch
Werbung, Services, etc., Technologie- und Akquisitionsstrategien, etc.
Amazon.com: the Hidden Empire - Update 2013 from faberNovel
Bei Zalando interessiert neben den Wachstumsaspekten alles rund ums Sortiment: die (Eigen-)Markenstrategie genauso wie die Strategien von Ablegern wie Emeza oder Kiomi. Wo steht Zalando businesseitig, wie skaliert es die Logistik, wie die Technologie, wie das Personal, etc.?
Wer hat Lust auf Marktupdates zu Amazon und Zalando? Die Highlights sollten jeweils kurz und knackig in 20 bis 25 Minuten auf Fortgeschrittenenniveau präsentiert werden.
Wir freuen uns über Bewerbungen unter k5strategies@excitingcommerce.de, je aussagekräftiger und überzeugender, umso besser.
Frühere Beiträge zum Thema:
Die ersten Speaker der K5 Konferenz am 12./13.9.2013
E-Commerce XXL: Wie groß kann der Online-Handel werden?
Videovorschau: MyMuesli auf der K5 Konferenz 2013
Die ersten 100 Händlertickets für die K5 am 12./13.9.2013
20.05.13
Rakuten sieht sich in Japan als führend im Online-Verkauf von Mode (siehe auch Rakuten übernimmt Stylife) und hat unlängst ein paar sehenswerte Showcases veröffentlicht, wie sich Mode auf Smartphones präsentieren lässt, zum einen dieser Vorschlag:
"This "KiTeMiROOM" interface allows you to quickly browse coordinating
tops and bottoms clothes, as well as shoes by simultaneously displaying
them using carousel panels."
Der zweite Vorschlag arbeitet mit Wandprojektionen:
"Our AteGau system enables intuitive fashion coordination using both clothes from an online store and clothes from the user's own wardrobe."
Als Zugabe dann noch die Visualisierung von Einkaufsinformationen
Die vielfältigen Aktivitäten von Rakuten haben wir auch in der Exchanges-Ausgabe #9 unter die Lupe genommen.
Frühere Beiträge zum Thema:
Exchanges #9: Rakuten unter der Lupe
Rakuten sichert sich die Mehrheit an Daily Grommet
Wuaki.tv: Was plant Rakuten für den Video-Streaming-Dienst?
Rakuten übernimmt Stylife und Anteile an Ecohai in Japan
19.05.13
Rakuten hat mit seinem konsequenten Marktplatzansatz den japanischen Onlinemarkt fest im Griff und arbeitet nun an vielen Fronten zunehmend an der internationalen Expansion.
In der aktuellen Ausgabe des Exchanges-Podcasts sprechen Jochen Krisch und Marcel Weiß über das vielfältige System hinter Rakuten, zu dem E-Commerce-Consultants, Rakuten Expos, Super Points, Services rund um den Marktplatz, Kobo, Wuaki.tv und internationale Beteiligungen von Ahalife bis Pinterest zählen. Zum Abschluss gibt es einen kurzen Ausblick auf die kommende K5 Konferenz.
Dauer: 1 Stunde, 9 Minuten
Abonnieren:
Exchanges kann man auf SoundCloud verfolgen. Der Podcast kann per RSS-Feed abonniert werden und man findet Exchanges auch in iTunes.
Links zu den Themen:
Crêpes Suzette: Rakuten und die Online-Händler der Zukunft
Rakuten erreicht Wiederbestellquoten von 4,6 im Quartal(!)
Rakuten-Logistik soll noch dieses Jahr in Deutschland starten
Rakuten und seine Ertüchtigungsprogramme für den Handel
Rakuten sichert sich die Mehrheit an Daily Grommet
Wuaki.tv: Was plant Rakuten für den Video-Streaming-Dienst?
YouTube ist das größte Social Network in Deutschland und weltweit die zweitgrößte SuchmaschineÂ
K5 Konferenz
Frühere Ausgaben:
Exchanges #8: Drosselt die Telekom auch den Online-Handel?Â
Exchanges #7: Samwer E-Commerce-Leaks
Exchanges #6: Disruption an allen Fronten
21.05.13
Durch die Decke denken ("Design Thinking in der Praxis") ist kürzlich frisch erschienen, eine sehr praxisnahe und ansprechend gestaltete Einführung ins Design Thinking, das sich inzwischen auch hierzulande als Methode für innovatives Denken zunehmender Beliebtheit erfreut.
Alle Buchtipps der vergangenen Wochen sind inzwischen unter den Top 10. Wer wir sind ("Ein Digital Native erklärt seine Generation") hat Marketplace 3.0 ("Rakuten: Rewriting the Rules of Borderless Business") an der Spitze abgelöst.
Hier die 10 beliebtesten Bücher der vergangenen 30 Tage:
Wer wir sind, und was wir wollen ("Ein Digital Native erklärt seine Generation")
Marketplace 3.0 ("Rakuten: Rewriting the Rules of Borderless Business")
E-Commerce für Fortgeschrittene ("50 Denkanstöße für den Online-Handel von morgen")
Die Kraft von Scrum ("Inspiration zur revolutionärsten Projektmanagement-Methode")
Burning the Page ("The Kindle, the eBook revolution and the future of reading")
Makers ("Das Internet der Dinge: die nächste industrielle Revolution")
The Mobile Wave ("Wie die revolutionären Entwicklungen des mobilen Webs unsere Welt völlig verändern")
The Lean Startup ("How Constant Innovation Creates Radically Successful Businesses")
The Culture Secret @Zappos ("How to Empower People and Companies No Matter What You Sell")
Das Neue und seine Feinde ("Wie Ideen verhindert werden und wie sie sich trotzdem durchsetzen")
Quelle der Liste sind wie immer die Amazon-Bestellungen auf Basis der regelmäßigen Buchempfehlungen.
Frühere Beiträge zum Thema:
Bücher für 2013: 'The Mobile Wave' jetzt auch auf deutsch
Bücher für 2013: Die (Web-)Welt aus Sicht eines 18-Jährigen
Die Bücher des Jahres 2013 // Januar bis März
Die Top 25 Bücher des Jahres 2012
21.05.13
Einmal im Jahr lädt der Otto-Konzern zur Märchenstunde Bilanzpressekonferenz nach Hamburg. Der Videomitschnitt ist inzwischen online, und man sollte ihn durchaus mal im Vergleich zur Hauptversammlung der Metro-Gruppe von letzter Woche betrachten.
Wie immer will der Otto-Konzern demonstrieren, dass er den Anforderungen des (Online-)Marktes gewachsen ist und sieht sich wie stets auf dem allerbesten Weg ("Otto Group erreicht deutlichen Gewinnanstieg"). PR-seitig ausgeblendet und schön gezeichnet wird alles, was nicht in dieses Bild passt. Siehe auch den Geschäftsbericht 2013, der diese Woche erschienen ist.
So erfährt man beispielsweise nichts von den Quelle- oder Mirapodo-Flops oder dass Otto im abgelaufenen Geschäftsjahr, dem Jahr der Neckermann-Pleite, weniger die Wachstumschancen genutzt hat (das ist der Eindruck, den der Konzern zu vermitteln versucht) als vielmehr stark auf die Kostenbremse getreten ist und alleine im Versandgeschäft unterm Strich 1.324 Stellen (4,4% der Belegschaft) abgebaut hat. Auch die Zentrale musste 4% der Stellen lassen:
Zur Orientierung: Vor fünf Jahren, im Geschäftsjahr 2008/09 (PDF), hatte Otto im Versand noch 33.724 Beschäftige. Seitdem wurden insgesamt 4.784 Beschäftigte oder jeder siebte Job abgebaut. Das viel beschworene "nachhaltige Wachstum" heißt für Otto im Stammgeschäft also vor allen Dingen, kräftig Personal sparen.
Dass man sich trotzdem über einen neuen Mitarbeiterrekord freuen kann, liegt am Inkassogeschäft im Bereich "Finanzdienstleistungen", das innerhalb der letzten beiden Jahre von 5.111 auf 9.262 Beschäftigte ausgebaut worden ist, zum Teil durch Übernahmen. Passend dazu porträtiert die Wirtschaftwoche Otto in ihrer aktuellen Ausgabe als "Deutschlands größten Schuldeneintreiber".
Nachdem Quelle und Neckermann implodiert sind, steigt der Druck auf Otto. Und der Versender muss sich als quasi letzter seiner Art nun wohl oder übel an neuen Versendern und Wettbewerbern wie Amazon oder Zalando messen lassen ("Wie der Handelskonzern seine Zukunft aufs Spiel setzt"). Das missfällt dem Konzern und so appelliert Konzernchef Schrader für Otto-Verhältnisse sehr eindringlich an die Pressevertreter, Otto doch bitte nicht immer am Versandhandel zu messen, geschweige denn am Online-Handel oder den agilen Newcomern.
Der Otto-Konzern ist genügsam geworden. Ihm reicht es neuerdings schon, wenn er etwas stärker wächst als der Einzelhandel als Ganzes. Keine Spur mehr von den "Best of Class"-Ambitionen der früheren Jahre. Und wenn, dann misst man sich am liebsten an sich selbst.
Einerseits. Andererseits eifert man doch mit Zalando & Co. Und so grenzt es fast schon ans Absurde, wenn sich der Otto-Chef zunächst einen Vergleich mit den Onlinern verbittet, um Otto sofort darauf als die Nr. 1 im Online-Handel mit Möbel zu feiern.
Wie immer ist dies nur eine Sichtweise der Realität. Für das volle Bild empfehlen wir auch die Pressemitteilung, die Geschäftsberichte, die Hofberichte sowie die Bilanzpressekonferenz selber.
Mit der Transformation des Otto-Konzerns hatten wir uns bereits kürzlich befasst.
Frühere Beiträge zum Thema:
Wie disruptionsanfällig sind Otto, Media Markt, Thalia & Co.?
Wie Otto im House of Brands H.I.S & Co. groß rausbringen will
myToys soll nach Mirapodo auch Limango übernehmen
Antevorte soll das Otto-Projekt "Collins" als Firma heißen
Was sich Otto vom eigenentwickelten Shopsystem verspricht
The RealReal: Wo Ottos e.ventures gerade aus- und einsteigt
Project A: Florian Heinemann zieht erste Zwischenbilanz
21.05.13
Auch zu Pfingsten bringen wir die neuesten Job-Angebote sowie die Top-Arbeitgeber für den Online-Handel.
Hier geht es direkt zu den Job- und Karriere-Seiten der:
Und hier zu den neuesten Stellenangeboten:Â
---------------------------------------------------------------------------------------
Verlagsgruppe Weltbild GmbHsucht für den Standort Augsburg:Â
(Senior-) Projektleiter / Konzeptioner E-Commerce (m/w)
(Senior-) Produktmanager E-Commerce (m/w)
Scrum ProductOwner E-Commerce (m/w)
weitere Jobs bei Verlagsgruppe Weltbild GmbH
---------------------------------------------------------------------------------------
K - Mail Order GmbH & Co. KGsucht für den Standort Pforzheim:
Projektkoordinator E-Commerce (m/w)
Koordinator (m/w) Onsite-Marketing
E-Commerce Expert - Social Commerce & Creative Marketing (m/w)
mehr spannende Jobs bei K - Mail Order GmbH & Co. KG
---------------------------------------------------------------------------------------
Arnulf Betzold GmbHsucht für den Standort Ellwangen:
SEA-Manager (m/w)
mehr Jobs bei Arnulf Betzold GmbH
---------------------------------------------------------------------------------------
commercetools GmbHsucht für den Standort München:
Key Account Manager (m/w)
(Junior) Marketing Manager (m/w)
Team Assistant (m/w)
mehr Jobs bei commercetools GmbH
---------------------------------------------------------------------------------------
dmc digital media center GmbHsucht für den Standort Stuttgart/Berlin:
Management Consultant (w/m)
Inhouse Consultant IT / Softwarearchitekt (w/m)
Software Engineer Frontend (w/m)
viele weitere Jobs bei dmc digital media center GmbH
---------------------------------------------------------------------------------------
Online-Händler und E-Commerce-Unternehmen, die Topleute suchen und/oder sich bei uns als Top-Arbeitgeber präsentieren wollen, wenden sich bitte an Nadine Schmitt jobs@excitingcommerce.de
Die "Neuen Jobs" gibt es seit 2011 bei Exciting Commerce. Sie zählen regelmäßig zu den Topbeiträgen. Ideen, Wünsche und Anregungen sind jederzeit herzlich willkommen.
Frühere Beiträge zum Thema:
Neue Jobs bei Klingel, Weltbild, verkaufen.ch Recommerce AG
Neue Jobs bei Esprit, Klingel, von Wilmowsky, Weltbild, dmc
Neue Jobs in der Klingel Gruppe, bei Esprit und Weltbild
Neue Jobs bei Esprit, Weltbild, dmc und CouchCommerce
17.05.13
Die neuen Quartalszahlen des bvh deuten darauf hin, dass online gerade sämtliche Dämme brechen und der Online-Handel auch 2013 in unvermindeter Dynamik weiter wächst.
Spannend ist das besonders für alle Pure Player, denn für die Online-Spezialisten, die schon in den vergangenen Jahren den jeweils größten Anteil am Wachstum hatten, bedeutet dies, dass sie 2013 mit einem zusätzlichen Marktvolumen von rund 5 Mrd. Euro rechnen können (bei einem im Vergleich zum Vorjahr unvermindert angenommenen Marktwachstum von 42%):
Ein guter Teil der Zusatzumsätze wird wieder auf Amazon entfallen, das 2012 erstmals Deutschland-Umsätze - in Höhe von 6,7 Mrd. Euro - ausgewiesen hat (siehe auch Die Amazon Deutschland Umsätze 2008 - 2012).
Doch auch für die anderen Onliner bleibt weiter reichlich Raum zum Wachsen, denn - von Media Saturn einmal abgesehen - ist von den etablierten Handelshäusern immer noch niemand in Sicht, der online wirklich Gas gibt und den Online-Spezialisten das Feld streitig machen will.
Die Otto-Führung hat gerade erst diese Woche wieder eindrucksvoll ihre "Null Bock auf Wachstum"-Einstellung untermauert.
Das ist und bleibt das Faszinierende an der Marktentwicklung: Der etablierte Handel sitzt weiter da, wie das Kaninchen vor der Schlange (die neuerdings "Tsunami" heißt), und dreht sich nur hin und wieder mal im Kreis.
Für Exciting Commerce bleibt das Spannende, dass wir mit unserem konsequenten Pure-Play-Fokus dieses mittlerweile riesige Marktsegment nun schon seit acht Jahren quasi im Alleingang bedienen - und das, obwohl der Markt in dieser Zeit alleine hierzulande von 3 Mrd. Euro auf dieses Jahr wohl 15+ Mrd. Euro explodiert ist.
Bewusst bieten wir seit 2011 als Alternative zu den herkömmlichen Veranstaltungen mit der Exceed und der K5 Konferenz spezielle Konferenzformate für die Wachstumstreiber an. Die K5 Liga unterstützt diese Marktsegmente inzwischen zudem dienstleistungsseitig.
Frühere Beiträge zum Thema:
bvh-Zahlen 2013: +19,4%, und der Dammbruch setzt sich fort
E-Commerce XXL: Wie groß kann der Online-Handel werden?
Marktausblick: Die Tsunami-Jahre des E-Commerce (2011-2020)
Wo steht der sterbende Handel - heute und in 5 Jahren?
17.05.13
Der bvh toppt sich selber und meldet nach dem Rekordwachstum von 15,6% für 2012 (E-Commerce-Wachstum: +27,2%, Pure Player Wachstum :+42%) für das erste Quartal weitere Wachstumsrekorde.
Demnach ist das Versandhandelsvolumen im ersten Quartal um 19,4% gestiegen, das E-Commerce-Volumen um 37,4%. Die Pure Player als das größte und das markttreibende Segment weist der bvh vorsorglich schon mal gar nicht mehr aus.
Hochgerechnet auf das Gesamtjahr würden die +19,4% einem Umsatzsprung von über 7,5 Mrd. Euro auf 46,9 Mrd. Euro entsprechen:
Allerdings hat der Handel im ersten Quartal stark vom vorgezogenen Ostergeschäft profitiert, so dass die Q1-Werte eher Ausreisser nach oben sein dürften.
Dennoch kann man davon ausgehen, dass 2013 mindestens das Wachstum von 2012 erreicht wird, was den Markt auf 45,5 Mrd. Euro treiben würde, in nur einem Jahr also weitere 6,2 Mrd. Euro, die sich der Online-Handel vom stationären Handel holt.
Sehr deutlich wird nun auch die Trendwende. 2011 kam es zu einem Dammbruch, mit Wachstumsraten, die man bis dahin nicht gesehen hat.
Frühere Beiträge zum Thema:
E-Commerce XXL: Wie groß kann der Online-Handel werden?
Marktausblick: Die Tsunami-Jahre des E-Commerce (2011-2020)
Wo steht der sterbende Handel - heute und in 5 Jahren?
Explosives Wachstum: Wie Online den Handel überrollt
bvh-Zahlen 2012: Der Markt springt auf 39 Mrd. € (+5 Mrd. €)
17.05.13
Privalia, das vor zwei Jahren Dress-for-less übernommen hat, hat sich weitere 25 Mio. Euro geholt, die im wesentlichen für die Expansion nach Südamerika verwendet sollen:
Privalia - NOAH12 London from NOAH Advisors
"The new financing brings Privalia's total funding to date to $251 million. It also adds a new investor, with Belgian-based fund Sofina - also an investor in European online shoe retailer Spartoo - becoming
a shareholder.
Other prior investors include La Caixa Capital Risc,
Nauta Capital, Highland Capital Partners, General Atlantic, Insight
Venture Partners, Index Ventures, the founders of dress-for-less Mirco
Schultis and Holger Hengstler, and José Manuel Villanueva and Lucas
Carné, the two co-founders of Privalia."
Privalia will seine Umsätze 2012 um 32% auf 422,5 Mio. Euro gesteigert haben, was von den Angaben abweicht, die Privalia im November auf der NOAH-Konferenz präsentiert hat. Da meldete Privalia für 2011 Netto-Umsätze von 281 Mio. Euro, was ein erheblich höheres Wachstum implizieren würde.
Auf der eSuite 2013 hatte unlängst in Berlin General Atlantic ein bisschen aus dem Nähkästchen geplaudert und - total anonymisiert natürlich - über die Wachstumsschmerzen von Privalia & Co. berichtet.
Frühere Beiträge zum Thema:
Die Shoppingclub-Umsätze von Privalia und ShowroomPrive
Dress-for-less: Hintergründe und weitere Infos zum Exit
Privalia übernimmt Dress-for-less; Gründer bekommen Anteile
16.05.13
Von Jochen Krisch und Matthias Helll
Nicht nur Rewe will seinen Verlustbringer Promarkt loswerden. Auch die britische Elektronikkette Dixons wäre froh um einen Käufer für Pixmania und will seine französische Online-Tochter ansonsten notfalls schließen ("Dixons eyes sale or closure of PIXmania"):
Â
"Dixons Retail, Europe's second-biggest electrical goods retailer, said on Thursday it
would like to sell its loss-making PIXmania e-commerce business and if
that proved impossible closure of the operation was an option."
Über die aus dem Ruder gelaufene Wachstumsstory von Pixmania hatten wir unlängst bereits berichtet ("Pixmania baut ab: Der Fall eines Online-Elektronikversenders").
Pixmania, das noch 2011/12 Umsätze von 733 Mio. Euro erzielt hatte, hat zuletzt 700 Stellen abgebaut, alle Filialen geschlossen und sich aus vielen internationalen Märkten zurückgezogen.
So wird die schwedische Pixmania-Tochter Webhallen gerade für 140 Mio. SEK (16,3 Mio. Euro) an die norwegische Komplett-Gruppe verkauft. Pixmania war zuletzt mit 45 Mio. Euro bewertet worden.
Wir sind gespannt, wer zuschlägt. Vielleicht ja wieder Rakuten, das schon 2011 das angeschlagene Play.com für überschaubares Geld übernommen hatte.
Frühere Beiträge zum Thema:
Pixmania baut ab: Der Fall eines Online-Elektronikversenders
Elektronikkette Dixons übernimmt Pixmania für €10 Mio. komplett
Media Saturn: "Wir werden dieses Jahr die Milliarde knacken"
Media Saturn: Neue Übernahme-Spekulationen um GetGoods
16.05.13
Für Shoedazzle hat es sich nicht ausgezahlt, sein Abomodell abzuschaffen. Das vormalige Vorzeige-Startup hat extrem turbulente Zeiten hinter sich ("Inside the spectacular implosion and resurrection of ShoeDazzle") und experimentiert jetzt mit einem VIP-Club für $9,99 im Monat und täglichen Neuheiten.
In den Grundzügen erinnert das Modell an Shoescribe, das von Yoox vor einem Jahr für das Premiumsegment entwickelt worden ist.
Allerdings scheint man auch bei Shoescribe noch zu justieren. So sind die ursprünglich anvisierten 129 Euro für die VIP-Mitgliedschaft heute nur noch mit viel Mühe zu finden.
Spannend an beiden Konzepten ist allerdings, wie sie versuchen, Schuhfans zu ködern und täglich aufs Neue Lust auf Schuhe zu machen.
Kürzlich hatten wir uns mit dem (Online-)Schuhmarkt 2012/13 befasst. Interessant in diesem Zusammenhang, wie auch das Zappos-Modell nicht an einem Tag erfunden worden ist.
Frühere Beiträge zum Thema:
Zalando, Deichmann, Reno und der Schuhmarkt 2012/13
eSuite 2013: Alfred Lin und die Zappos Brand Evolution
Wachstumsbremse: Shoedazzle kippt sein Abo-Modell
Shoescribe: Yoox erfindet den (Online-)Schuhhandel neu
16.05.13
Zalando und die Samwer-Reports bestimmten die vergangenen Wochen bei Exciting Commerce, allen voran die Samwerleaks im Manager Magazin (siehe auch Exchanges #7).
Bemerkenswert, dass die veröffentlichten Businesspläne und -kennzahlen weder in den Fachpublikationen der E-Commerce-Branche noch in denen der Startup-Branche auf große Resonanz stießen. Siehe dazu auch die Anmerkungen in der Kassenzone.
Ganz vorne lag im April/Mai allerdings Etsy, das zunehmend auf Browsing- statt Produktkategorien setzt. Unter die Topbeiträge schaffte es auch Alfred Lin und die Zappos Brand Evolution.
Hier die 10 populärsten Beiträge der vergangenen 30 Tage nach Zugriffen:
Etsy setzt zunehmend auf Browsing- statt Produktkategorien
Hat Kinnevik den Bewertungsschlüssel für Zalando verraten?(Und damit auch die Umsätze für Home24, Wimdu & Co.?)
Manager Magazin stellt geheime Samwer-Unterlagen online
Zalando Tech Blog gibt Einblicke in Zalando-System-Welt
Zalando-Chef Robert Gentz beim Kinnevik-Investorentag 2013
Samwer Report: Home24 dürfte bei rund 150 Mio. Euro liegen
Evi: Amazon übernimmt mobile Suche von True Knowledge
Zalando steigert seine Zwölfmonatsumsätze auf 1,5 Mrd. Euro
Buch/Handel 2020: „Your Book Is A Startup"
eSuite 2013: Alfred Lin und die Zappos Brand Evolution
Die Liste umfasst sowohl direkte Seitenaufrufe als auch die Abrufe via Feedreader.
Die Topthemen des Jahres 2013:
Jan | Feb | Mär | Apr
Die 50 Topthemen des Jahres 2012, nach Monaten:
Jan | Feb | Mär | Apr | Mai | Jun | Jul | Aug | Sep | Okt | Nov | Dez
Die Topthemen des Jahres 2011:
Jan | Feb | Mär | Apr | Mai | Jun | Jul | Aug | Sep | Okt | Nov | Dez
Die Topthemen des Jahres 2010:
Jan | Feb | Mär | Apr | Mai | Jun | Jul | Aug | Sep | Okt | Nov | Dez
15.05.13
Von
Matthias Hell
„When you
consider that there are potentially dozens if not hundreds of factors that can
make your book more (or less) discoverable, desirable and enjoyable, then you
realize that you - the author/publisher - have more control over your book's
destiny than previously thought."
Mit der Auswertung von 12 Millionen Buch-Downloads will die
Selfpublishing-Plattform Smashwords ihren Autoren Orientierung über die auf dem
E-Book-Markt wirksamen Mechanismen geben. Ein Blogeintrag
von CEO Mark Coker macht deutlich, dass der Selbstverlag nicht nur eine persönliche
Entscheidung der Buchautoren ist, sondern diesen auch wertvolle Tools zur
Vermarktung ihrer Werke in die Hand gibt.
Neue Vertriebsmodelle
Screwpulp: Die
steigende Anzahl an Selfpublishing-Diensten zwingt neue Markteinsteiger zu
einem höheren Maß an Differenzierung. Das Startup Screwpulp kommt dem entgegen,
indem es soziale Kanäle in sein Vertriebskonzept integriert, early adopters mit
Gratisexemplaren belohnt und ein graduelles Buch-Pricing vorsieht. (Pressemitteilung)
Skoobe: Nicht
ganz billig, aber dafür mit einer großen Auswahl - in einem Bericht der NZZ am
Sonntag schneidet der von Holtzbrinck und Random House betriebene digitale Buchleihdienst
Skoobe vergleichsweise gut ab. Wettbewerber seien entweder zu sehr auf das
eigene Angebot beschränkt (Amazons Kindle-Buchausleihe) oder könnten nur ein
kleines Sortiment vorweisen (Libreka). (Printausgabe)
24Symbols: Eines
der Vorbilder von Skoobe ist der spanische E-Book „Streaming"-Dienst 24Symbols,
der gerne als Spotify bzw. Netflix für Bücher bezeichnet wird. Der Einstieg des
Distributors für mobile Inhalte Zed soll 24Symbols nun den Zugang zu weltweit rund
200 Mobilfunk-Carriern ermöglichen. (via The
Digital Reader)
Neue Erzählformen
DIY Comics: Die populäre
Facebook-App Bitstrips ermöglicht es den Nutzern, Avatare im Comic-Stil zu
erstellen. Nun können die Avatare auch in personalisierbare Comics eingefügt
werden, was jedermann die Möglichkeit eröffnet, zum „Comiczeichner" zu werden.
(via NPR)
Rapid Publishing:
Die neuen Publishing-Möglichkeiten verändern nicht nur die Branchenstrukturen,
sondern haben auch die Publikationsgeschwindigkeit radikal erhöht. Im Rahmen
der Web-Konferenz re:publica verdeutlichte nun der Verlagsdienstleister epubli,
welche neuen Formatoptionen sich durch die Instant-Veröffentlichungen ergeben.
(via Smart
Digits)
Struktureller Wandel
Amazon 1: Mit dem
neuen Podcast „Kindle Love Stories" will Amazon u.a. die Veröffentlichungen
seines Romace-Imprints Montlake pushen. Doch soll der Podcast prinzipiell verlagsneutral sein. Und mit der Einbindung von Goodreads-Diskussionsgruppen
verdeutlicht Amazon, in welche Richtung die aktivere Rolle des Onlinehändlers
im Curation-Umfeld gehen könnte. (via Paid
Content)
Amazon 2: Auch
den Ausbau seines Hardware-Portfolios treibt Amazon voran: Das Unternehmen hat
von Samsung den Screen-Entwickler Liquavista übernommen, dessen Electrowetting-Technologie
sich am besten für E-Reader eignet. Amazon könnte es dabei um die Entwicklung
farbiger Kindle-Reader gehen. (via The
Digital Reader)
Buchhandel im Umbruch
Barnes & Noble:
Über den geplanten Abschied von Barnes & Noble aus dem defizitären
E-Reader-Geschäft haben wir
bereits berichtet. Laut Techcrunch
will nun Microsoft, das bereits mit B&N im E-Book-Bereich zusammenarbeitet,
die Nook-Sparte für 1 Mrd. Dollar kaufen. Wie Publishing
Perspectives meint, könnte eine Übernahme für Microsoft die Möglichkeit
bieten, im Tablet-Bereich Anschluss an Apple und Amazon zu halten.
Thalia: Nachdem
es für einige Woche keine negativen Nachrichten mehr von Thalia gab, wird nun
wieder zurückgebaut: Wie
Buchreport meldet, gibt der Filialist seinen 1600qm-Standort in Reutlingen
auf. Und in Minden betreibt Thalia statt einer eigenes Geschäfts künftig nur
noch die Buchabteilung eines Kaufhauses. (via Börsenblatt)
Unter der Rubrik Buch/Handel 2020 bringen
wir jede Woche das Spannendste zu
den strukturellen Umbrüchen in der Buchbranche („Buchlos in die Zukunft").
Frühere Beiträge zum Thema:
Buch/Handel 2020: „Get Inspired. Read more."
Buch/Handel 2020: „Publishing isn't dying; it is evolving"
Buchhandel 2020: „It's like watching a chess master play"
Buchhandel 2020: „Your Book Is A Startup"
15.05.13
Der Zalando-Effekt - oder: Hat Handel ohne TV hierzulande überhaupt noch eine Chance? Das wird zunehmend zur erfolgskritischen Frage im deutschen E-Commerce, wo sich der Handel zunehmend auf TV-Werbung zu verlassen scheint.
Vom Zalando-Effekt profitiert vor allem ProSiebenSat.1, das jetzt sogar noch bei der Tengelmann-Tochter Baby-Markt zum Zug gekommen ist und 16% der Anteile bekommen hat - für "eine langfristige Mediakooperation bis Ende 2017":
Baby-Markt muss sich gegen aufstrebende Newcomer wie Windeln.de und - mit Abstrichen - Tausendkind wappnen, das kürzlich Gruner & Jahr mit 25% an Bord geholt hat.
Da wirkt TV-Werbung verlockend. Im Tengelmann-Portfolio hatte sich Seven Ventures unlängst schon 22% an Stylight sichern können.
Für ProSiebenSat.1 geht es in erster Linie darum, die zum Teil dramatisch einbrechenden Werbeeinnahmen durch alternative Erlösquellen und Beteiligungen zu ersetzen. So hatte sich die Sendergruppe kürzlich erst MyDays geschnappt.
Frühere Beiträge zum Thema:
Tausendkind: G+J setzt auf E-Commerce statt Financial Times
Windeln.de holt sich weitere 15 Mio. Euro Wachstumskapital
Tengelmann übernimmt Mehrheit bei Babymarkt, investiert 2,5 Mio € in HTGF
Tengelmann beteiligt sich an 30-Mio-Euro-Shop Baby-Markt
15.05.13
Maximal noch bis Pfingstmontag gibt es Händlertickets für 169 Euro (statt 299 Euro regulär). Dann sind die ersten 200 Tickets für die dritte K5 Konferenz am 12./13. September in München vergeben.
Inzwischen stehen die ersten Speaker fest. Im Programm vertreten sind diesmal u.a. Aponeo, Momox, mymuesli, Plus.de goes GartenXXL, PosterXXL, Westwing, Woonio sowie jede Menge weiterer aufstrebender Online-Spezialisten sowie Marken und Hersteller.
Die K5 wendet sich als Strategie- und Wachstumskonferenz an die 500 stärksten Online-Händler und steht in diesem Jahr unter dem Motto E-COMMERCE XXL ("Wie groß kann der Online-Handel werden?").
Unterstützt wird sie erstmals von der K5 Liga.
Frühere Beiträge zum Thema:
E-Commerce XXL: Wie groß kann der Online-Handel werden?
Videovorschau: MyMuesli auf der K5 Konferenz 2013
Die ersten 100 Händlertickets für die K5 am 12./13.9.2013
Der Vorverkauf für die K5 Konferenz am 12./13.9.2013 läuft
15.05.13
Rakuten hat sich jetzt auch die Mehrheit an The Grommet gesichert, das bis vor kurzem noch Daily Grommet hieß und sich auf Produkteinführungen und den Verkauf neuer Produkte spezialisiert hat (via):
"Rakuten first invested in The Grommet in August 2012,
when it led a round of Series B funding in the company.
Today's
investment solidifies the shared vision the companies have to empower
and enhance consumer experience in e-commerce by curating innovative
products while telling their stories via video and social channels.Â
The
consolidation of resources will provide The Grommet platform access to a
global base of undiscovered consumer products.
The Grommet will further
advance Rakuten's sourcing and storytelling capabilities and deepen the
connections between consumers and merchants."
The Grommet zählt zu den Top 500 Shops in den USA. Der Umsatz soll 2012 bei 27 Mio. Dollar gelegen haben.
Wir verfolgen The (Daily) Grommet von Beginn an ("Daily Grommet und die weiblichen Perspektiven des Live Shopping").
Es ist zudem eines der wenigen E-Commerce-Unternehmen, das von Frauen gegründet und geführt wird ("Visit a VC like it's 1969"):
"I told one class that the hardest part of being a female entrepreneur is raising capital. Only 4-9% of venture capital goes to women-led ventures. Under 10% of VC's are women.
We just need more human, flawed, normal women at the VC partner table. That's the problem that needs to be solved. Yesterday."
Ein paar gute Einblicke, auch über die Erfahrungen mit Rakuten, gibt es in diesen Blogbeiträgen:
Rakuten invests in Daily Grommet!
A first trip to Tokyo: kind of like my first hot yoga class
Five big things a startup CEO must "own" when closing a financing
Frühere Beiträge zum Thema:
Daily Grommet: Rakuten nimmt weiter die Frauen ins Visier
Daily Grommet und die weiblichen Perspektiven des Live Shopping
Rakuten übernimmt Stylife und Anteile an Ecohai in Japan
Wir bei Xing
Rene Körting
Geschäftsführender Gesellschafter
Theo Ohnsorge
Geschäftsführender Gesellschafter
USAMA ABU-PASCHA
Partner und Geschäftsführer
Exciting Commerce
YouTube - Unsere Favoriten
Twitter - unsere Favoriten